Zum ersten Mal in 2 Monaten war ich außerhalb Schwedens. Mit RyanAir ging es für 2 Tage in die lettische Hauptstadt Rīga. Gleichzeitig ist nun auch schon die Hälfte meines Auslandssemester in Schweden vorbei, wie schnell doch immer die Zeit vergeht. Durch die Aufteilung des Semesters in zwei Hälften ist auch schon die erste Prüfungsphase vorbei und am Montag beginnen neue Kurse. Der Trip nach Rīga bildete sozusagen den Abschluss der Semesterhälfte.
Rīga ist mit 700.000 Einwohnern die größte Stadt des Baltikums und bietet definitiv viel Sehenswertes. Empfehlenswert ist eine alternative Sightseeing Tour mit , die abseits der Altstadt viele Ziele ansteuert und sehr viele lustige Geschichten vermittelt. Der Stadtteil mit dem alten Sowjethochhaus (sieht aus wie der obere Teile des Empire State Buildings) nennt sich Little Moscow, da dort früher russische Händler außerhalb der Stadtmauern ihre Siedlung errichteten. Dieses Gebäude, in dem die Academy of Sciences untergebracht ist, trägt immer noch Hammer und Sichel, wie auf dem letzten Foto zu sehen ist und sieht von innen ziemlich düster und alt aus. Von oben hat man aber eine wunderbare Aussicht auf die Stadt. In diesem Stadtteil befindet sich auch der riesige Markt, wo es zu sehr günstigen Preisen alles zu kaufen gibt. Noch spannender war allerdings fast ein “Flohmarkt”, bei dem uns allerdings geraten wurde, lieber keine Bilder zu machen.
Auf der anderen Seite der Altstadt findet man sehr viele Jugendstilgebäude, dorthin haben wir aber nur einen kurzen Abstecher gemacht. Die Altstadt schließlich ist natürlich das Touristenzentrum mit vielen Sehenswürdigkeiten. Die Bremer Stadtmusikanten gibt es hier dank einer Städtepartnerschaft auch.
Seit der Unabhängigkeit 1991 hat die Stadt über 200.000 Einwohner verloren, da viele Russen und Ukrainer abgewandert sind. Dennoch sind noch heute 41,3% der Bevölkerung russisch und 42,3% lettisch.
Ein Schock nach 2 Monaten Schweden waren die Straßenverhältnisse. In Schweden gibt es sehr viele Kreisverkehre und Fahrräder sind allgegenwärtig. In Rīga dagegeen viele Löcher, unebene Straßen, quasi keine Fahrräder, Ampeln ohne Ende, Verkehrschaos.
Aus kulinarischer Sicht kann man die “Lido” Restaurants sehr empfehlen. Für wenig Geld bekommt man ein traditionelles Essen und Kvass (Brotgetränk). Darüberhinaus bekommt man auf dem Markt und in den Supermärkten viele osteuropäische Lebensmittel, die ich natürlich spätestens seit Polen letztes Jahr sehr interessant finde. Eine Fast Food Kette, die lettische Pierogi anbietet, gibt es auch, leider hatten wir keine Zeit, das zu probieren.
Unser Hostel “The Naughty Squirrel Hostel” kann ich nur sehr weiterempfehlen, sehr nette Mitarbeiter und es bietet alles, was man braucht.
Joa, soweit mal ein paar Einblicke aus unserem Rigatrip.
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Hey Daniel!
an welcher Hausmauer steht dieser Text:
WIDER GESETZ UND GEWISSEN HANDELN, THUT GOTTES SEGEN IN FLUCH VERWANDELN
Gruß Birgit
Der Text gehört zum “Schwarzhäupterhaus”, das auf dem 3.Bild komplett zu sehen ist. Hier noch der Wikipedia Artikel dazu: Klick!
Hallo Daniel!
Danke für Deine Antwort. Ich habe den Artikel gelesen. Sehr interessant.
Gruß Birgit