{"id":1468,"date":"2013-04-27T15:07:51","date_gmt":"2013-04-27T13:07:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.daniel-weisensee.de\/blog\/?p=1468"},"modified":"2014-04-07T22:07:40","modified_gmt":"2014-04-07T20:07:40","slug":"big-data-was-ist-das","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/familiewohlleben.de\/blog\/2013\/04\/big-data-was-ist-das\/","title":{"rendered":"Big Data &#8211; Was ist das?"},"content":{"rendered":"<p>Big Data war ein ganz gro\u00dfes Thema auf der CeBIT 2013. In diesem Beitrag m\u00f6chte ich euch kurz darlegen, um was es sich bei diesem Trendbegriff handelt.<\/p>\n<p>Die Menge an t\u00e4glich entstehenden Daten w\u00e4chst unaufhaltsam. Im letzten Jahr wurden 1,8 Zettabyte (1,8 * 10^21) an Daten produziert. Es wird weiterhin davon ausgegangen, dass sich das Datenvolumen ca. alle zwei Jahre verdoppelt. Der Mensch erzeugt einerseits in zunehmendem Ma\u00dfe aktiv Daten (E-Mails, SMS, soziale Netzwerke, Einkaufen, &#8230;), andererseits werden immer mehr Daten maschinell erzeugt (Internetaktivit\u00e4ten, Sensoren, Energiedaten, Finanzwesen, Wissenschaft, &#8230;). Man kann sich vorstellen, dass bei der Nutzung eines Smartphones st\u00e4ndig unterschiedlichste Daten (inkl. Bewegungsdaten) anfallen. Es entsteht ein \u00dcberfluss an Daten, die nicht strukturiert und schwer zug\u00e4nglich sind. Es ist schwierig, aus ihnen sinnvolle Informationen abzuleiten. Genau damit besch\u00e4ftigt sich Big Data. Wie kann man es schaffen, diese Unmengen an Daten sinnvoll zu verkn\u00fcpfen, auszuwerten und zu visualisieren, um Informationen darzustellen und z.B. Vorteile f\u00fcr Unternehmen zu schaffen?<\/p>\n<p>Beispielsweise wird versucht, Meldungen in sozialen Netzwerken und Nachrichtenticker semantisch auszuwerten, um daraus Trends ablesen zu k\u00f6nnen. Diese werden aufbereitet und \u00fcbersichtlich visualisiert.<\/p>\n<h2>Analyse der Fraunhofer-Gesellschaft<\/h2>\n<p>Das Fraunhofer Institut IAIS (Intelligente Analyse- und Informationssysteme) hat eine Innovationspotenzialanalyse f\u00fcr Unternehmen durchgef\u00fchrt. Die prim\u00e4ren Ziele f\u00fcr Unternehmen im Umgang mit Big Data sind den Ergebnissen zufolge das Erlangen von Wettbewerbsvorteilen, Umsatzsteigerung und Kostensenkung. Konkrete Anwendungen bieten sich vor allem in den Bereichen Marktforschung, Werbung und Preisfindung. So kann beobachtet werden, wie gut die Werbema\u00dfnahmen angenommen werden oder wie die Marke in der \u00d6ffentlichkeit wahrgenommen wird.<\/p>\n<p>Big Data kann stark zur Individualisierung beitragen. Wenn das System den Kunden kennenlernt, k\u00f6nnen Produkte auf den Kunden zugeschnitten werden. So kann ein Online-Shop beispielsweise seine Produktvorschl\u00e4ge individuell f\u00fcr jeden Kunden anpassen oder das Videoportal Vorschl\u00e4ge entsprechend dem Geschmack des Zuschauers unterbreiten.<\/p>\n<p>Sehr spannend ist au\u00dferdem die Entwicklung hin zu intelligenteren Produkten mithilfe von Big Data. Aufw\u00e4ndige Sensoren an technischen Anlagen liefern Daten, mit deren Hilfe der Mensch die Anlage \u00fcberwacht. In Zukunft kann es m\u00f6glich werden, dass die Maschine selbst die Sensoren auswertet und etwas \u00fcber sich lernt, um sich selbst zu optimieren, auf bestimmte Anforderungen einzustellen oder Ausf\u00e4lle vorherzusagen.<\/p>\n<p>Viele neue M\u00f6glichkeiten lassen sich demnach erschlie\u00dfen. Sehr kritisch zu bewerten ist allerdings die Frage nach Datenschutz- und Sicherheitsbestimmungen. Wer darf die Daten speichern und auswerten? Wer wei\u00df schon konkret, was Google, Facebook und Co. schon heute an Daten sammeln und welche Informationen sie daraus gewinnen? Es kann in dieser Hinsicht eigentlich nur noch schlimmer werden, falls nicht klare Regeln geschaffen werden.<\/p>\n<p>Die Landesanstalt f\u00fcr Medien Nordrhein-Westfalen hat ein nette Video ver\u00f6ffentlicht, dass kurz die Grundlagen zu Big Data erl\u00e4utert:<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"\/\/www.youtube.com\/embed\/otWN5o1C2Bc\" height=\"315\" width=\"560\" allowfullscreen=\"\" frameborder=\"0\"><\/iframe><\/p>\n<h2>Quellen und weiterf\u00fchrende Informationen:<\/h2>\n<ul>\n<li><a title=\"Fraunhofer IAIS, Big Data - Innovationspotenzialanalyse\" href=\"http:\/\/www.iais.fraunhofer.de\/fileadmin\/user_upload\/Abteilungen\/KD\/pdfs\/FraunhoferIAIS_Big-Data-Analyse_Doku.pdf\">Fraunhofer IAIS, Big Data &#8211; Vorsprung durch Wissen Innovationspotenzialanalyse<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Fraunhofer IAIS, Big Data - Pr\u00e4sentation\" href=\"http:\/\/www.iais.fraunhofer.de\/fileadmin\/user_upload\/Abteilungen\/KD\/pdfs\/FraunhoferIAIS_Big-Data_2012-12-10.pdf\">Franhofer IAIS, Big Data &#8211; Vorsprung durch Wissen Pr\u00e4sentation<\/a><\/li>\n<li><a title=\"Fraunhofer IAIS, Living Lab Big Data\" href=\"http:\/\/www.iais.fraunhofer.de\/fileadmin\/user_upload\/Abteilungen\/KD\/pdfs\/FraunhoferIAIS_Living-Lag-Big-Data_2012-12-10.pdf\">Fraunhofer IAIS, Living Lab Big Data<\/a><\/li>\n<li><a title=\"LfM Nordrhein-Westfalen, Big Data Brosch\u00fcre\" href=\"http:\/\/lfmpublikationen.lfm-nrw.de\/catalog\/downloadproducts\/L142_Big_Data.pdf\">Digitalkompakt LfM Nordrhein-Westfalen, Big Data &#8211; Kleine Daten, gro\u00dfe Wirkung<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Big Data war ein ganz gro\u00dfes Thema auf der CeBIT 2013. In diesem Beitrag m\u00f6chte ich euch kurz darlegen, um was es sich bei diesem Trendbegriff handelt. Die Menge an t\u00e4glich entstehenden Daten w\u00e4chst unaufhaltsam. Im letzten Jahr wurden 1,8 Zettabyte (1,8 * 10^21) an Daten produziert. 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